Wer kann’s lesen?
In deisem Exprerinent geht es duram, Inhen zu zgeien, dsas das menchslihce Auge viel mher lsieten kann als Sie veileclt gluaben. Denn luat einer elingschen Unviersität ist es eagl, in wlecher Riehenfolge die Bcuhstaben in eneimen Wort sheten. Das einigz Wichtgite ist, dass der esrte und lettze Bcuhbstae in eimem Wort da stehen, wo Sie hninhögen. Der Rset knan ttolaer Bödsilnn sein, und man knan es torzdem ohne Porbleme lesen. Das ghet dehaslb, weil wir nchit bhucstabe für bchuhstabe lseen, sondren Wröter als Gnaezes. Stitmmt’s?
17. März 2008 5 Comments
m o w?
Toller Service von ICQ, wenn gerade keiner aus der eigenen Freundesliste online ist, mit dem man zocken kann, gibt es den schönen kleinen Button "Zoopaloola online spielen". Kurz drauf gedrückt und innerhalb weniger Sekunden bekommt man einen Gegner präsentiert, unterteilt in drei Schwierigkeitsgraden. Wenn ich diesen Button drücke, der "Zoopaloola online spielen" heißt, was will ich dann wohl tun, na, na, na? Genau, spielen und im Idealfall gewinnen. Anscheinend bin ich aber der einzige, der das will, denn gleich nachdem das Spielfeld erscheint, ploppt schon die Textzeile meines Gegners auf, der da fragt: "m o w?" Ich antworte darauf "Wen interessiert’s, ich will spielen." und schwupps, Connection closed. Alles klar, neuer Versuch, diesmal nehme ich ‘nen anderen Schwierigkeitsgrad… Einloggen…Warten…Figur auswählen…Los…"Hi" … "Tach"… "m o w?"… Hmmm… "m"… Connection closed, phantastisch…
Fünf Versuche später immer noch der gleiche Mist, aber gut, ich gebe nicht auf und wähle "Expert". Also jemand, der sich selbst als Experte in diesem Spiel bezeichnet, muss einfach spielen und nichts zum Ficken suchen wollen. Auf geht’s… Einloggen…Warten…Püppchen wählen…Los… Mittlerweile schau ich als erstes auf den Namen, wenn da Rambo oder Pornobalken steht, kann ich’s gleich vergessen. Zu meinem Erstaunen steht da "Nine" und Nine legt sogar gleich los… Paaf, drin dat Ding, ich bin begeistert. Dann ploppt plötzlich der Text auf "m o w?" und ich krieg die Krise… "Wollen wir spielen oder quatschen…", frag’ ich, "…das geht mir langsam auf den Sack hier mit diesem m o w Scheiß" "Ist ja gut", sagt Nine "Spielen wir…" Nur einen Stoß später dann erneut "Also was denn jetzt, m o w?"… "m" sage ich, und um alle weiteren Fragen zu vermeiden hänge ich gleich meine komplette Bio dran… "34, aus Köln, Schuhgröße 43, BMI 23" Nine lacht und Nine spielt einfach nicht weiter, seit Minuten blinkt ihre Farbe auf, wat soll dat? Mittlerweile weiß ich bereits, dass Nine die Abkürzung von Janine ist, sie ist 25 Jahre alt und arbeitet bei Viva, deshalb pendelt Janinenine auch immer zwischen Berlin und Köln hin und her, ganz toll… Und das alles ohne auch nur eine einzige Frage gestellt zu haben, krass… Ich bin dran… Kurz anvisiert und weg ist der Stein, ein toller Schuss, ich würde am liebsten gleich nachlegen, aber Nine will lieber quatschen…
Ich sage Sachen wie "Aha", "Mhm" und "So, so" und fünf Minuten später hat Zoopaloola-Expertin Janinenine nur einen lächerlichen Stein von mir versenkt, ich hingegen bereite gerade die absolute Vernichtung vor, der letzte Stein ist dran. "Möchtest Du noch was sagen?", frag’ ich spöttisch. "Wie meinst’n das?" kommt prompt zurück und ich haue mir auf die Stirn. "Na die berühmten letzten Worte halt…" … "Ach so, ja, gibst Du mir Deine ICQ-Nummer?" … „Was?“ … „Dann können wir mal so spielen“ … „Hast ja meinen Namen"… Paaaf, der Pinökel fällt und der Sieg ist mein! Ich drücke wieder auf „Experte“ und bekomme als Gegner tatsächlich erneut Nine und Nine fängt an… „Hi, m o w?“
5. März 2008 6 Comments
Schön ist…
…wenn man morgens als erstes ‘ne E-Mail in seinem Postfach findet und richtig was zu lachen hat. Auch wenn’s mittlerweile gut ein halbes Jahr her ist, ich beömmel mich immer noch bis zum Umfallen.
26. Februar 2008 2 Comments
Rückblick
So, da is’ er wieder. Karneval vorbei, Urlaub auch, Scheiße! Da regnet’s in einem durch und heute, wo ich wieder arbeiten muss, scheint ununterbrochen die Sonne, Danke lieber Wettergott, Du mich auch! Also dieser Karneval, ich weiß ja nicht, irgendwie bin ich zu alt für den Scheiß, ich war am Freitag schon abgefuckt von den ganzen Deppen in ihren bunten Fummeln. Grölend durch die Straßen ziehen, saufen, lustig sein, singen und natürlich saufen und dann, Mittwoch, alles vorbei, jeder zieht wieder seine gewohnte Fresse und lästert über den Nachbarn ab, was für ein Volk. Nichtsdestotrotz hatte auch ich meinen Spaß, denn the IDave hatte den Commander wieder mal auf der REWE-Party eingeschleust, die immer Weiberfastnacht steigt und der absolute Oberhammer ist.
Nen Zehner Eintritt und soviel Essen und Trinken wie man schafft, das Paradies für chronisch pleite Leute wie mich. Schön durch die Meute schwengeln, alles anglotzen und jede Menge Bier trinken, ein Traum. So gegen 18:00 Uhr dann der erste Griff zur Cola, ein klares Zeichen für das baldige Ende oder zumindest für das Aussetzen des Hirns. Zwei Stunden später: Kostüm kaputt und halb verloren, scheiß Musik und Bier passte auch kein Tropfen mehr in mich rein, aber Essen, hey, das geht immer. Schnell ein kleines Tablett mit Schnitzeln und sonstigem Unrat zusammengestellt und raus aus dem Schuppen bevor ich umfalle. Dann folgte meine "beste" Idee des Tages: Wieso nicht das Essen teilen, wieso nicht etwas davon meiner Mitbewohnerin zur Arbeit bringen, ist doch gleich um die Ecke. An ein Taxi ist gar nicht zu denken, doch schon, aber mit den vollen Händen, dem Alkoholpegel und dem halben Kostüm bin ich so lahm, dass mir ein Wagen nach dem anderen vor der Nase weggeschnappt wird, Pech gehabt, geh’ ich halt zu Fuß, ein Katzensprung. 60 Minuten später: Ich latsche total orientierungslos durch Köln, auf dem Schnitzeltablett ist mittlerweile nur noch ein einziges Schnitzel vorhanden, den Rest hab’ ich verloren und verschenkt. Ich bin sicke nass weil’s in einem regnet und alle zehn Meter muss ich fünf zurücklaufen weil der Wind mir den Hut vom Kopf bläst. Mittlerweile bin ich allerdings schon am Rudolfplatz angekommen und von da, das weiß ich, sind’s nur noch knappe fünf Minuten.
20 Minuten später: Ich habe das verfluchte Tablett inzwischen quer über die Straße geschleudert und mir in einer Pommesbude zwei billige Pappkartondinger besorgt, in die ich das Schnitzel und dieses komische Ding, das mal ein Brötchen war, lege, wo ist dieses verfickte Hotel?! Ich frag’ nach und erhalte auch meistens eine Antwort: "Kenn ich nicht", "Nie gehört", "Das ist hier nicht.". Meine Laune ist inzwischen auf dem absoluten Nullpunkt angelangt, als ich endlich jemanden treffe, der weiß, wo’s lang geht und weitere zehn Minuten später bin ich endlich da und präsentiere stolz das Menü des Tages. "Och, genau dasselbe hat mir gerade der Yussuf Moktari aus’m Café gebracht, genau dasselbe." Wie schön!
7. Februar 2008 Leave a comment