Humorloser Fleischersatz

Es gibt Tage an denen mir alles egal ist und dann gibt es Tage an denen ich mich über unscheinbare Kleinigkeiten wie einen Zeitungsartikel dermaßen aufregen kann, dass ich fast explodiere. Heute ist Variante Zwei dran und der Artikel um den es geht, stammt aus dem guten Kölner Express und liest sich so.

Natürlich ist es nicht der Artikel selbst, der meinen Unmut auf sich zieht sondern vielmehr das, was da von sich gegeben wird denn es wird sich wieder mal angestellt und zwar so richtig, meine Fresse! „Tofu ist schwules Fleisch“, Hilfe, ein Skandal, da hat es sich jemand erlaubt einen Witz über Schwule zu machen, ja gibt’s das denn? Mir fällt gerade auf, dass ich nach meiner letzten Nummer mit dem Jüdischen Wohlfahrtszentrum vielleicht eher die Klappe halten sollte anstatt jetzt auch noch den Anschein zu erwecken was gegen Schwule zu haben. Erst gar nicht auszudenken was wohl passieren würde wenn ich eines Tages einem schwulen Juden begegnen würde… Während die einen bei letztem Satz die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, gibt es wiederum andere, die sich dabei kaputtlachen, so ist das halt mit dem Humor. Es sollte in dem Artikel demzufolge nicht heißen “Schwule sind keine richtigen Männer”, sondern “Schwule haben keinen Sinn für Humor”. Wobei das natürlich keineswegs stimmt, denn ich kenne den einen oder anderen, der durchaus über Humor verfügt und der auch die Werbung nicht als diskriminierend sondern lustig ansieht. Was sollte Herr Beck denn dann sagen, hmmm… Hah, jetzt hab ich’s: Schwule Politiker sind bescheuert! Gewagte These aber durchaus vertretbar angesichts dieses gewaltigen Schwachsinns. Farid Müller, medienpolitischer Sprecher der Grün-Alternativen Liste Hamburg und „bekennender Schwuler“ schämt sich sogar dafür und verlangt eine Entschuldigung und auch der Bundestagsabgeordnete Volker Beck verlangt Reputation für die geschundene Seele des gebeutelten Schwulen. Als der Metzger 1994 in dem bewegten Mann die Frage stellte ob das ´ne Wurst in der Suppe sei und Waltraut darauf antwortete, dass das Tofu sei, lachten sich Millionen (auch schwule) Menschen, den Arsch ab aber heute in dieser ultratoleranten Welt ist’s verboten, diskriminierend, schlecht und böse. Jetzt fehlen nur noch Dirk Bach, Hella von Sinnen und der Auftritt des Lesben- und Schwulenverbands… Da könnte sich auch direkt Alice Schwarzer einklinken, denn ist es nicht diskriminierend, dass hier nur Kerle verarscht werden, wo bleibt das Recht der Frau auf Verarschung? Ich verlange ein Plakat auf dem „Tofu ist lesbisches Fleisch“ steht, und ich verlange es hier und jetzt!

Diese Werbung nimmt einfach nur einen Schlag Menschen auf den Arm, der für sich grenzenlose Toleranz einfordert, selbst allerdings nicht dazu bereit ist auch nur einen Deut davon abzugeben. Wobei ich noch so fair sein möchte und meinen Zorn nur gegen die beiden saublöden Politiker richte und nicht gegen alle Schwulen der Nation. Es ist doch völlig klar, dass die Zielgruppe an Steakkonsumenten männlich ist und was machen Männer in den Köpfen der Bevölkerung, sie rülpsen, grunzen, sind dreckig, bauen an einem Tag nur mithilfe eines Kugelschreibers ein Hochhaus, machen Feuer, sind harte Kerle und essen Steaks. Männer grillen kein Gemüse, Männer stellen auch nicht diese tuntigen Alupfännchen auf den Rost und Männer essen gottverdammt nochmal kein Tofu. Tofu ist was für Leute mit kapriziöser Handhaltung, die auf Worte wie Gesundheitsbewusstsein abfahren, sprich Frauen oder Schwule. Zugegeben, ich kenne nicht wirklich viele schwule Kerle, vielleicht vier oder fünf aber die entsprechen nun mal jedem nur erdenklichen Klischee, macht in meinem Fall also satte 100% Trefferquote. Und was soll’s? Nix, ist doch scheißegal! Bei Facebook soll angeblich zum Boykott aufgerufen werden und auch sonst macht sich der Mob bereit zum Widerstand und im Artikel selbst fällt sogar das Wort Schwulenhass. Und ich, ich komme einfach nicht mehr klar mit dieser Welt in der das bedingungslose Streben nach dem eigenen Gewinnzuwachs zur Lebensmaxime geworden ist. Überall verrecken Menschen, die Natur wird zerstört und jetzt wollen uns die Politiker auch noch das einzige nehmen, das einen am Leben hält, den, wenn auch manchmal eigenwilligen bis bösartigen Humor.

22. März 2012  2 Comments

Das Ende der kulinarischen Göttlichkeit

Neulich beim Verzehr eines Mettbrötchens wurde mir wieder vor Augen geführt was beinahe in Vergessenheit geraten wäre und mich zu Tode betrübte: Das Aus zweier der großartigsten Lebensmittel in meiner alten Heimatstadt Bergisch Gladbach.

Mett gibt es zwar an allen Ecken und Enden aber qualitativ, bzw. geschmacklich betrachtet kommt absolut niemand an das Produkt des Edeka Marktes Cürten in Refrath heran, niemand. Eines Morgens fuhr ich vollgestopft mit Vorfreude von Ehrenfeld nach Refrath um mich mit einem gewaltigen Vorrat des besten Metts des Rheinlandes einzudecken und staunte nicht schlecht als ich vor verschlossener Türe stand. Laden zu, aus die Maus! Wie gelähmt stand ich gefühlte zehn Minuten vor dem leeren Geschäft, ging um die Ecke und wieder zurück und stand erneut ratlos da. „Wie können die Penner mir nur so was antun?“, fragte ich mich und trat resigniert den Rückweg an. Später erfuhr ich dann, „dass es nicht mehr lief“. 1932 wurde die Metzgerei und somit ein Urgestein eröffnet und Jahrzehnte später lief es nicht mehr, wer trägt die Schuld? Die Antwort darauf ist dieselbe Antwort wie beinahe immer wenn es um den Wegfall von kleinen Geschäften geht: Großkonzerne! Diese dicken, fetten Unternehmen, die ihre gierigen Griffel nach jedem Cent ausstrecken, der noch irgendwo zu holen ist. Aldi, Lidl, REWE, ätzendes Pack! Wobei ich besagten Unternehmen eigentlich nur eine Teilschuld einräumen möchte, denn die machen nichts anderes als ein Angebot an die Einwohner der Stadt: „Hier, kommt zu mir, bei mir kostet die Wurst 15 Cent weniger als da vorne und parken könnt ihr hier auch umsonst.“ Schmeckt zwar scheiße, ist aber billig, und billig, hey, da stehst Du doch drauf! Und was machen die geizigen, faulen Primaten? Hinrennen, bzw. hinfahren, am besten mit dem PKW durch den Laden ohne auszusteigen. Ihr alle tragt also Schuld daran, dass ich kein Mett bekomme, schämen solltet ihr euch!  Auch wenn Cürtens Schwester eine neue Metzgerei unter dem alten Namen eröffnet hat, so ist und bleibt es einfach nicht dasselbe, erst recht nicht vom Geschmack her auch wenn das der ein oder andere behauptet. Bleibt mir also nichts weiter als geschmacklich minderwertiges Mett zu kaufen und bei jedem Bissen an vergangene Tage und den kleinen Edeka-Markt in Refrath zu denken oder nie mehr Mett zu essen und langsam aber sicher dessen Existenz zu vergessen.

Der schmerzvollste Verlust, den Bergisch Gladbach in seiner kulinarischen Geschichte jemals hinnehmen musste, ist allerdings ein ganz anderer: Der Besitzerwechsel im Hellas Grill auf der Bensberger Straße! Im zarten Alter von 12 Jahren lief ich zum ersten Mal an besagtem Imbiss vorbei und schaute irritiert auf die beschlagene Fensterfront. Man konnte absolut nicht sehen, was in dem Laden vor sich ging und so entstanden die wildesten Phantasien von Mafiabude bis zu einem Treffpunkt für versoffene Schlägertypen. Ich wäre zu dem Zeitpunkt lieber brennend durch eine Dynamitfabrik gerannt als auch nur einen einzigen Fuß in diese finstere Hütte zu setzen. Eines Tages dann aber sollte es so weit sein, der Wechsel vom Kind sein zum rebellischen Jugendlichen stand bevor und es war an der Zeit seinen Mann zu stehen. (In erster Linie verdanke ich meinen ersten Besuch im Hellas Grill eigentlich meinem damaligen besten Kumpel Mike Heydecke, denn der kam eines Tages auf die glorreiche Idee Pommes zu essen und weit und breit war nichts zu finden außer eben der unheimlichen Bude.) Voller Mut aber jederzeit dazu bereit die Flucht zu ergreifen, wurde die Türe aufgezogen und der Schritt ins Innere der Dampfhöhle gewagt und siehe da, alles ganz normal, bis eben auf die beschlagenen Scheiben. Erleichtert stand ich vor dem Tresen und schaute auf die riesige Tafel, auf der die Gerichte angeboten wurden und war aufgrund der Anzahl mehr als verwirrt. Dann endlich entdeckte ich sie: Pommes, für 1,20 DM und 30 Pfennig für eine der besten Currysaucen, die jemals angerührt worden sind. Unvorstellbar, dass man heute irgendwo für den Preis Fritten bekommt.

In der hinteren Ecke des Hellas Grills stand ein Spielautomat auf dem Double Dragon installiert war und nachdem die erste Mark in der Kiste verschwand und gezockt wurde, waren alle Zweifel dahin, der Hellas Grill war unser neues zuhause, wie konnten wir bloß vorher ohne ihn leben!? Irgendwann hatten wir den richtigen Zeitpunkt herausbekommen wann man die Münze in den Schlitz stecken musste um an ein Freispiel zu kommen, nämlich exakt acht grüne Lämpchen vor dem einen roten. Nach und nach kamen immer mehr Leute mit und wir freundeten uns mit den beiden Söhnen der Besitzer an, die fleißig mit uns zockten und auch hier und da mal ´ne Gratispommes springen ließen. Nach einigen Wochen war es dann so weit, es gelang uns erstmalig mit nur einer einzigen Mark das komplette Spiel durchzuspielen und wir fühlten uns wie die Herrscher des Universums. Von nun an lauerten wir täglich auf Amateure, die bereits nach zwei Minuten platt waren um sie anschließend auszulachen und ihnen dann zu zeigen, wie richtige Männer das machen, eine schöne Zeit.

Ich fürchte die Griechen, selbst ihre Geschenke

Die Familie, die den Gyrostempel betrieb, bestand aus waschechten Griechen. Die Frau hatte den übelsten Damenbart, den ich je zu Gesicht bekommen habe, die beiden Kinder waren mordsmäßig fett und der Mann immer schlecht gelaunt und behaart wie Affe. Ich glaube, der hatte sogar Haare in den Handinnenflächen, bin mir aber nicht mehr hundertprozentig sicher. Eines Tages sah ein Freund, dass irgendjemand 10 Pfennig in einem der Geldspielautomaten vergessen hatte und da außer uns absolut niemand anwesend war, ging er, voller freudiger Erwartung über den großen Geldsegen, hin und drückte den Auszahlknopf. Im selben Moment wie das typische Auswerfgeräusch ertönte, schnellte das haarige Griechenmonster um die Ecke und blaffte uns mit tiefster Höllenstimme quer durch den ganzen Laden an. Alter Falter, so was hatte ich bis dahin noch nicht gehört und seitdem zum Glück auch nie wieder. Wenn der Kerl ein Messer in der Hand gehabt hätte, wären wir vermutlich schreiend und mit vollgepisster Hose aus dem Laden gerannt. Die Lautstärke im Hellas war eh immer weit über der Norm, denn es wurde sich hinter der Theke laufend wegen irgendwas gestritten, aber die Nummer hatte uns mehr als nur einen Schrecken eingejagt.

Das große Fressen

Kommen wir zum Essen, das mit einem einzigen Wort beschreibbar ist: Göttlich! Das Gyrosfleisch war einfach der absolute Wahnsinn. Mager, kross, einfach sensationell. Ich habe in meinem Leben so verdammt viel Gyros bei anderen Buden gegessen und nirgends war es auch nur annähernd vergleichbar. 2001, Ferkulum, Pfeilergrill, Kavalla, Eurogrill, die alle verkaufen zwar halbwegs akzeptables Fleisch aber im Vergleich zum ehemaligen Hellas Grill, kein Kommentar. Beim Tsatsiki dasselbe Spiel… Und die Pizza erst, die in dem kleinen Schuppen gebacken wurde, leckomio! Zwei Zentimeter dicke Käseschicht und total salzig, unfassbar, war die geil, erst Recht in Kombination mit Gyrostopping. Keine Ahnung wie die das angestellt haben, vielleicht lag es an der Mischung aus Schweiß und Speichel, die regelmäßig aufs Essen tropfte, denn der Mann hat immer geschwitzt wie ein Schwein und auch gerne mal auf übelste Art und Weise aufs Essen gehustet. Also im Nachhinein irgendwie leicht eklig, aber na ja, was soll’s, beim Mäckes wird, laut Aussage ehemaliger MC Donalds Mitarbeiter, eh auf jeden zweiten Burger gerotzt, von daher…

Jedem Ende folgt ein Anfang

Irgendwann hatte die schrecklich nette Familie die Aufgabe des Hellas Grills im Sinn und so trug es sich zu, dass eines Tages eine fremde Frau im Laden stand und den beiden aushalf. Eigentlich sollte sie an die Geheimnisse der Gyroszubereitung herangeführt werden aber im Nachhinein betrachtet schien sie nichts gelernt zu haben. Die hatte schon früher beim „Verräter“ (Der Grieche neben dem ehemaligen Kanapee) gearbeitet und wollte anscheinend nun den Gyrosmarkt revolutionieren, eine fatale Entscheidung. Und dann war’s vorbei, einfach so, weg waren sie meine Lieblingsgriechen, ein schwarzer Tag in der Geschichte Bergisch Gladbachs. Aus rein sentimentalen Grünen war ich anschließend noch ein paar Mal in dem Laden, aber das Essen, nun ja… Fast jedes Mal, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, wenn ich irgendwo an einer fremden Bude einen Gyrosversuch wage und erneut bitter enttäuscht werde, denke ich an meinen innig geliebten Hellas Grill zurück, das waren Zeiten. Kanapee, Holzwurm, Josies Bierstübchen, Hellas Grill, alles hat ein Ende, genau wie dieser Ausflug hier in die Vergangenheit. Vielleicht fahre ich eines Tages noch einmal hin, einfach so um zu gucken und um die schönen Erinnerungen am Leben zu erhalten, vielleicht aber auch nicht…

13. Januar 2012  2 Comments

Willkommen 2012

Neues Jahr, neues Aussehen, jedenfalls was die Erzählbar angeht. Weg mit dem ganzen bunten Krempel und hin zur Einfachheit. Außerdem habe ich nahezu alle Einträge gelöscht bis auf ca. 40 Stück, Schluss mit diesem privaten Quatsch hier. Freuen wir uns also laut den Mayas gemeinsam auf die letzten zwölf Monate unseres Lebens und hauen noch mal so richtig schön auf die Kacke. Um direkt groß einzusteigen nimmt sich Agis Erzählbar als erstes die Juden vor, genauer gesagt das “Jüdische Wohlfahrtszentrum” in der Ottostraße 85, hier um die Ecke, die gehen mir schon seit Jahren auf den Sack. Ich gebe ihnen allerdings noch zwei, drei Tage Zeit um auf meine E-Mail zu antworten bevor ich sie ordentlich durch den Kakao ziehe, soviel Fairness muss sein…

 

3. Januar 2012  3 Comments

Die Nordseekrabbe

Wenn ich zum Bäcker gehe, dort auf ein Puddingteilchen zeige und sage: “Ich hätte gerne diesen Berliner”, hält mich die Verkäuferin für verrückt und wenn ich beim Metzger Salami mit den Worten: “Fleischwurst” bestelle, werde ich ebenfalls blöd angeguckt. Wenn aber die ganze Welt von Krabben redet wobei diese kleinen possierlichen Tierchen aber eigentlich Garnelen sind, scheint das völlig in Ordnung zu sein.

Bei meinem nächtlichen Streifzug durch die Fernsehlandschaft bin ich bei Phoenix und einer Dokumentation über die Nordseekrabbe hängen geblieben. Nachdem die Tiere gefangen werden, geht’s erstmal in ‘nen LKW und 3000 Kilometer weit weg nach Marokko oder Tunesien. Da werden diese Krabben dann von Frauen gepult und zwar in riesigen Hallen für sagenhafte fünf Euro Lohn pro Tag (Männer arbeiten in diesen Ländern übrigens nicht, die hängen zuhause rum und spielen Domino mit ihren Kumpeln, was ich ja wiederum sehr amüsant fand). Wenn dann die Garnelen fertig ausgenommen worden sind, geht’s zurück in den LKW und weitere 3000 Kilometer später wird der ganze Rotz als fangfrisch an der Nordsee eingetütet und verkauft!

Diese Welt ist schlecht liebe Leute, ich hab’s schon immer gesagt und werde diese Worte wohl auch auf meinen Grabstein meißeln lassen. Mein FC Trikot wird in Thailand genäht und meine Schuhe kommen aus Peru und überall werden tagtäglich Menschen ausgebeutet, oh Mann, wie ich darüber kotzen könnte. Bei Milchprodukten kaufe ich seit Jahren nur TUFFI Kram, denn die kommen hier aus der Ecke und bei Gemüse wird dem Biobauern aus’m Bergischen Land vertraut, aber bei Schuhen wird die Sache schon schwieriger, ich kann mir die Dinger ja schlecht selbst nähen. Okay, ein paar Dachlatten durchsägen und mit ‘nem Nagel ein Lederbändchen dranhämmern würde ich noch hinkriegen, so Herr Franken Latschen quasi, hehe… Aber im Winter taugen die auch nichts… Ich wusste schon immer warum ich keine Garnelen mag, tief in meinem Unterbewusstsein schlummerte diese Information seit über 30 Jahren und jetzt durch die Sendung ist es ans Tageslicht gerückt. Krabbenboykott, wir sind dabei!!!

2. Februar 2010  3 Comments

Neulich in der Wüste

Jesus wandert durch die Wüste, da kommt ihm plötzlich ein lautes Wehklagen entgegen. Er wandert weiter über ein paar Dünen in Richtung des Wehklagens und begegnet einem alten Mann mit grauem Bart, gekleidet in ein ärmliches Gewand. Jesus: “Alter Mann, warum wehklagst Du denn so?”  Darauf jammert der alte Mann: “Ich habe meinen Sohn verloren, ich habe meinen Sohn verloren!” Jesus sieht den Mann an und fragt ihn: “Wie sieht dein Sohn denn aus, vielleicht kann ich Dir helfen ihn zu finden!” Der alte Mann antwortet Jesus daraufhin: “Er hatte Löcher in den Händen und Löcher in den Füßen!” Jesus: “Vater!” Alter Mann: “Pinocchio!”

22. September 2009  1 Comment

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